Mal wieder Kind sein – Unbeschwert glücklich.

In Pfützen springen ohne darüber nachzudenken, dass die Hose nass oder dreckig wird, im Wohnzimmer laut Musik aufdrehen und durch die ganze Wohnung tanzen, egal wie vorteilhaft man gerade dabei aussieht – Wie schön wäre es, manchmal einfach noch mal Kind sein zu können?

Unbekümmert, fröhlich und vor allem ohne den ständigen Gedanken daran: „Was könnten die ANDEREN von mir denken, wenn ich dieses oder jenes tue?“ Denn oft ist es ehrlich gesagt genau dieser Gedanke, der mich davon abhält, mal was komplett Verrücktes zu machen, gegen die Konventionen zu verstoßen oder Erwartungen, die andere an mich haben, einfach nicht zu erfüllen, weil es mir persönlich damit besser geht.

Daran möchte ich arbeiten! Mutiger werden und mich öfter überwinden. Dinge hinterfragen, quer denken und Sachen anders machen als die anderen.

Kinder können das super. Sie sind von Natur aus neugierig, stellen alle Fragen, die ihnen in den Kopf kommen und gehen oft mit viel offeneren Augen durch die Welt als wir „Erwachsenen“. Und dabei finden sie immer wieder ihre eigenen Wege. Sie probieren aus, testen Grenzen und lassen sich auch dann nicht beirren, wenn sie mal hinfallen oder irgendwo anecken.

Und vor allem verstehen sie es ganz selbstverständlich, sich für etwas leidenschaftlich zu begeistern und mit vollem Herzen bei der Sache zu sein.

Wie beneidenswert. Denn ich könnte nicht gerade behaupten, dass ich nicht regelmäßig bei der Arbeit schon darüber nachdenken würde, dass Zuhause noch das dreckige Geschirr auf mich wartet. Und wenn ich dann Zuhause stehe und abspüle sind meine Gedanken schon bei der Planung fürs kommende Wochenende… Ein kleiner Teufelskreis, der dafür sorgt, dass ich leider fast nie wirklich zu 100 Prozent bei der Sache bin.

Und dabei ist es wohl genau das, was uns im stressigen Alltag abhanden gekommen ist und ich gerade ganz langsam wieder lerne: Einfach im hier und jetzt leben, den Moment genießen ohne Sorgen von gestern oder Gedanken an morgen. Und machen, worauf man Lust hat – ganz kindlich unbeschwert.

Auf den Strohballen klettern, der so verführerisch vor mir auf dem Stoppelfeld steht zum Beispiel oder kurz mal die Schuhe ausziehen und die nackten Füße im Bach erfrischen… Ihr merkt schon, ich bin auf dem Land aufgewachsen 😉

Was sind Eure liebsten Kindheitserinnerungen, die Euch heute noch manchmal reizen? Probiert sie doch mal wieder aus! Ich für meinen Teil werde gleich mal meine alten Gummistiefel suchen und mich auf den nächsten Regen-Pfützenspring-Tag vorbereiten! Und was die ANDEREN denken? – Mir doch egal!