Halbzeit in der Hygge-Challenge: Was haben zwei Wochen dänische Gemütlichkeit mit mir gemacht?

Kuschelige Kleidung und warmes Licht für gemütliche Abende, selbstgebackene Apfel-Zimtschnecken oder Köttbullar auf den Teller und herbstliche Spaziergänge mit anschließendem Aufwärmen an heißem Kaffee, Tee oder noch besser Kakao – meine letzten Tage waren geprägt von vielen schönen, besonderen Momenten. Von Hygge.

Wie bereits im Artikel „Hygge – eine dänische Lebensphilosophie, die „Glück in kleinen Dosen“ verspricht!“ berichtet, beteilige ich mich gerade mit großer Begeisterung und sehr viel Spaß an der „Hygge-Challenge“ der lieben Lary von lary.loves. Jeden Tag in den vergangenen zwei Wochen habe ich mir somit einige Minuten (und manchmal auch gleich ein paar Stunden) Zeit genommen, um etwas Schönes, Hyggeliges zu unternehmen, zu essen oder zu erleben.

Zwei intensive Wochen

Mein Fazit: Ich blicke zurück auf zwei intensive Wochen. Und alleine diese Schlussfolgerung gefällt mir schomal!

Denn oft geht es mir sonst so, dass ich schöne Freizeit-Unternehmungen auf die freien Wochenenden lege und es in der Woche nach der Arbeit nur zu Sport, Kochen und Sofa reicht. Manchmal ist das total ok. Und ich genieße diese ruhigen Abende mit meinem Lieblingsmenschen auch total. Aber andererseits blickt man dann freitags nachmittags auf die Woche zurück und fragt sich, wo die letzten Tage geblieben sind. Denn die besonderen Augenblicke und Erlebnisse, an die man sich auch später noch erinnert, fehlten.

Glücksmomente schaffen – Erinnerungen sammeln

Genau das war in diesem November anders! Ich brauche nicht mal meinen Instagram-Account (als mobiles kleines Fotoalbum) zu bemühen, um mich an die einzelnen Abende der letzten Wochen zu erinnern. Jeder Tag ist in meinem Gedächtnis mit einem schönen Spaziergang, einem leckeren Essen oder Stunden mit lieben Menschen verbunden.

Kleine Glücksmomente, die ich mir durch bewusstes Handeln selbst geschaffen habe und die als Erinnerungen für schlechte Zeiten in meinem Hinterkopf und Herzen gesammelt werden.

Die Challenge selbst betrachte ich dabei als willkommenen Antrieb um den inneren Schweinhund, der einen aufs Sofa ruft, zu überwinden. Denn was am Wochenende eine schöne Anregung für neue Unternehmungen ist, kann in der Woche neben Vollzeitjob und Haushalt durchaus schonmal zur Herausforderung werden. Umso toller, anspornender und motivierender fand ich in diesen Momenten den Austausch mit vielen anderen „Instagramern“, die mir durch ihre wunderschönen Bilder und Erlebnisschilderungen täglich neue Inspiration geschenkt haben.

Aber auch ohne Instagram und ohne Challenge glaube ich, dass mich eine tägliche Portion Hygge auch über den November hinaus in meinem Alltag begleiten wird.

Denn Hygge hat meinen Blick für die kleinen Details geschärft: Wenn ich morgens bei aufgehender Sonne durch die Wiesen fahre, auf denen das erste Raureif glitzerte, oder mir in der Mittagspause dick eingepackt einen Cappuccino in der letzten Herbstsonne gönne, kommt mir jetzt sofort der Gedanke: „Wie hyggelig. Wie schön.“ Und das schenkt mir persönlich immer wieder aufs Neue kleine Glücksmomente!